frühkindliche Reflexe

frühkindliche Reflexe als Grundlagen des INPP®-Programms 

Jedes Kind wird mit frühkindlichen Bewegungs- und Reaktionsmustern, den primitiven Reflexen, geboren. Diese Reflexe entstehen bereits im Mutterleib und spielen eine zentrale Rolle bei der Geburt. Sie werden im Laufe der Entwicklung von höheren kognitiven Fähigkeiten ersetzt. Bleibt die Ausreifung oder Hemmung eines oder mehrerer dieser Reflexe gestört, kann die Anwesenheit dieser restaktiven Reflexe die sensorische, motorische oder emotionale Entwicklung belasten. Dies kann Auswirkungen auf das Verhalten (Ängste oder Wut), die Wahrnehmung oder die Motorik haben.

Dadurch können sich die Halte- und Stellreaktionen nur unzureichend ausbilden, was negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Augenmuskelmotorik und somit auf die Auge - Hand - Koordination hat. Die damit einhergehenden Schwierigkeiten beim Stillsitzen, beim Lesen & Schreiben sowie Ängste und Wut müssen im Alltag permanent kompensiert werden, was die kognitiven Kapazitäten fordert. Dabei ist es wichtig hervorzuheben, dass die persistierenden Reflexe NICHT die Ursache von Problemen sind, sondern sie dienen als Indikatoren für die Reife des Nervensystems. Nicht sicher gehemmte Restreaktionen frühkindlicher Reflexe geben Hinweise auf neuromotorische Anteile bei einer Vielzahl von Problemen.

 

 

Durch das INPP®-Programm bekommt das Gehirn eine zweite Chance zum Nachreifen. Dies hat zur Folge, dass sich Verhaltens- und Funktionsstörungen, die im Alltag mühselig kompensiert werden müssen, verbessern können, was zu einer spürbaren Entlastung und einer erhöhten Lebensqualität für die Betroffenen und ihre Familien führt.